Wunderschöne Heimat

Über den HVV

Im Jahre 1904 wurde eine Vorgängerorganisation des HVV erstmalig erwähnt und zwar im Schriftwechsel zum Erhalt der Kapelle an der Klus. Mit der Errichtung der neuen evangelischen Kirche im Jahre 1903-04 sollte die Kapelle an der Klus abgerissen werden um die vorhandenen Materialien als Baustoff für die neue Kirche zu gewinnen.

Ein Verschönerungsverein Denklingen hat den Abbruch der Kapelle damals verhindert. Nach dem 1. Weltkrieg wurde der Verschönerungsverein vom damaligen Denklinger Bürgermeister Schmidt neu gegründet.
Im Jahre 1934 wurde dieser Verein von den Nationalsozialisten aufgelöst und stattdessen wurde eine Abteilung Denklingen des Sauerländischen Gebirgsvereins ( SGV ) gegründet. Schon im Jahre 1946 wurde die SGV-Abteilung wieder aktiv, die sich nunmehr " Heimat- und Verschönerungsverein für Denklingen und Umgebung " nannte. Hauptaufgabe war es nach wie vor, für die Verschönerung des Ortes zu sorgen und es wurden an mehreren Stellen kleinere Grünflächen angelegt und viele Ruhebänke aufgestellt. Im Jahre 1951 konnte, unter Mithilfe der Elektrizitätsgenossenschaft Denklingen, in der Klus ein Springbrunnen angelegt werden. 1955 wurde der Verein umbenannt auf den heutigen Namen, " Heimat- und Verschönerungsverein Denklingen e.V. " .

In den Jahren 1982 bis 1983 wurde seitens des HVV unter Beteiligung vieler Ortsvereine, insbesondere des Denklinger Männerchors, der Burghof, so wie er heute noch besteht gepflastert und gestaltet, sowie die Remise der Burg neu hergestellt. Das Besondere am Ortskern in Denklingen ist nach wie vor die über 600 Jahre alte Burg, die St.Antoniuskapelle und die Klus. Im Laufe der Geschichte geht hervor das das Bild der Burganlage ebneso wechselhaft war wie die Besitzverhältnisse. Um 1900 beschrieb Paul Clemens die Burganlage als ein rechteckiges Terrain mit einem Mühlenteich, der kleinen evangelischen Pfarrei im Hof und einem zweistöckigen Wohnhaus an der Südwestecke. 1950 durch einen Brand völlig zerstört, wurde es unter Verzicht der Schieferdeckung in alter Form wieder aufgebaut. An der Ostseite steht ein zweigeschossiger Torbau von 1698, der auch als Burgverlies diente.